Der Wechsel hatte sich bereits angebahnt, jetzt ist er offiziell: Karim Adeyemi verlässt Borussia Dortmund und schließt sich mit sofortiger Wirkung dem FC Barcelona an. Am Donnerstag wurde der Wechsel offiziell.
Beim BVB wäre der Vertrag des 24 Jahre alten Angreifers im kommenden Jahr ausgelaufen, bei Barca unterschrieb dieser nach Vereinsangaben nun einen Fünfjahresvertrag bis 2031. (NEWS: Alles zum Transfermarkt im SPORT1-Transferticker)
Nach SPORT1-Informationen kassiert Dortmund für Adeyemi eine Sockelablöse von 22 Millionen Euro – plus neun Millionen Euro Boni. Zusätzlich sicherten sich die Schwarz-Gelben eine Weiterverkaufsbeteiligung in Höhe von 35 Prozent.
Adeyemi in Barcelona
Um zu verkünden, was längst kein Geheimnis mehr war, genügte dem FC Barcelona ein 15-sekündiger Videoclip: Adeyemi läuft dabei über die Ramblas in der katalanischen Metropole, mit einem Fingerschnippen bringt er das Leben um sich herum zum Stillstand, nimmt einem Passanten einen Barca-Schal ab, schnippt wieder und läuft weiter, dann taucht der Schriftzug „Adeyemi Ès Culer“ auf.
Barcas Klubboss Joan Laporta hatte die Verpflichtung bereits vor einer Woche angekündigt – offiziell bestätigt wurde der Deal allerdings erst jetzt. „Wir freuen uns sehr über Adeyemi. Wir haben ihn schon länger im Blick“, erklärte der Präsident. Adeyemi sei „gefährlich und schnell“. Sportdirektor Deco habe „die Verpflichtung hervorragend abgewickelt. Die Nachricht kam genau zum richtigen Zeitpunkt.“
Wechsel zum FC Barcelona: Adeyemi und Flick wiedervereint
Adeyemi war 2022 von Red Bull Salzburg zum BVB gewechselt und absolvierte für den Bundesligisten seither 146 Pflichtspiele (36 Tore). In der Endphase der vergangenen Saison kam er kaum noch von Beginn an zum Einsatz, zwischenzeitlich plagten ihn muskuläre Probleme.
In Barcelona trifft Adeyemi auf einen alten Bekannten: Chefcoach Hansi Flick. Der frühere Bundestrainer hatte den Stürmer im September 2021 erstmals in die deutsche Nationalmannschaft berufen.
Für das DFB-Team absolvierte Adeyemi bislang elf Länderspiele, bei der WM in Nordamerika war er zuletzt nicht berücksichtigt worden.