Tennisstar Aryna Sabalenka würde nach der Aufhebung der Sanktionen gegen Athletinnen und Athleten aus Belarus durch das Internationale Olympische Komitee (IOC) gerne wieder unter eigener Flagge starten.

„Ich hoffe wirklich, dass sie uns unsere Flagge zurückgeben“, sagte die Weltranglistenerste nach ihrem Auftakt-Erfolg gegen die Tschechin Barbora Krejcikova beim Turnier in Rom: „Ich wäre extrem stolz darauf, Belarus zu vertreten.“

Derzeit erscheint bei den belarussischen Tennisspielerinnen und -spielern weder die Flagge noch die Nationalität in den Ergebnislisten, Sabalenka hofft nun auf eine Aufhebung der in ihrer Disziplin geltenden Beschränkungen.

Sabalenka: „Inspiration für kleine Kinder“

„Ich weiß, wie sehr ich für kleine Kinder eine Inspiration bin, das weiß ich, und sie schicken mir Nachrichten, und ich möchte einfach, dass sie sich sicher fühlen und sich sagen: Egal, woher man kommt, man kann es ganz nach oben schaffen“, erklärte die 28-Jährige.

Für sie sei „es unglaublich, ein so kleines Land zu vertreten und all die Arbeit, die ich leisten musste, um an die Spitze zu gelangen“, führte die 28-Jährige aus. Deshalb bedeute es ihr „sehr viel, so weit gekommen zu sein“.

Das Internationale Olympische Komitee hatte am Donnerstag die Sanktionen gegen Athletinnen und Athleten aus Belarus aufgehoben. Sportler aus Belarus dürfen damit in internationalen Wettkämpfen wieder unter eigener Flagge und mit eigener Hymne starten.