Die Ukrainerin Oleksandra Olijnykowa hat ihre Drittrundengegnerin Diana Schnaider schon vor dem anstehenden Duell am Samstag scharf angegriffen.

Die 25-Jährige warf der Russin vor, bei einer vom russischen Staatskonzern Gazprom gesponserten Veranstaltung gespielt zu haben. Zudem setze sie in den Sozialen Medien ihre Likes auch unter Beiträge russischer Propagandisten.

720dd040f086c45f267846f5b85ac382dd4c5e75-ipad.jpg
720dd040f086c45f267846f5b85ac382dd4c5e75-ipad.jpgOleksandra Olijnykowa setzt sich für die Ukraine ein© picture-alliance/NurPhoto/SID/Marcin Golba

„Gazprom ist ein Unternehmen, das Kriegsverbrechen finanziert“, sagte Olijnykowa. Sie zog Vergleiche zu Nazi-Deutschland und dem Holocaust.

French Open: Heftige Anschuldigungen vor brisanter Partie

„Und das Problem ist, dass alle darüber schweigen, was diese Person getan hat“, sagte Olijnykowa mit Verweis auf Schnaider: „Das ist verrückt.“ Schon in der Vergangenheit hatte sie Schnaider vorgeworfen, Russlands Präsidenten Wladimir Putin zu unterstützen.

Ihr Zuhause werde angegriffen von Drohnen, die von Gazprom finanziert würden, fügte Olijnykowa an, die immer wieder ihre Bühne nutzt, um den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine mit klaren Worten anzuprangern.