Tennis-Spieler lassen ihre Wut gerne einmal auf dem Platz raus. Oft bekommen diese ihre Schläger ab. Diese werden geworfen, zerhackt – und Achtelfinalistin Marta Kostyuk aus der Ukraine biss jüngst sogar hinein.

Doch was Wunderkind Mirra Andreeva bei ihrem Drittrunden-Krimi der Australian Open nun tat, hat man zuvor auch selten gesehen – die Russin biss nicht in ihren Schläger, sondern in ihren Oberarm.

Und zwar so kräftig, dass danach deutlich sichtbare Bissspuren zu erkennen waren.

Australian Open: Wunderkind Andreeva sauer auf sich selbst

Die 16-jährige Russin war wütend über die eigene Leistung. Nachdem sie Top-10-Spielerin Ons Jabeur beim 6:0, 6:2 in der 2. Runde überhaupt keine Chance gelassen hatte, machte ihr die Französin Diane Parry überraschend viele Probleme.

Als Andreeva beim Stand von 0:2 ein weiterer Fehler unterlief, biss sie zu. Diese ungewöhnliche Reaktion half zunächst nicht – wenig später lag die Schülerin sogar mit 1:5 hinten, ehe doch die große Wende gelang.

Andreeva drehte auf und gewann das Match tatsächlich noch im Matchtiebreak. Im Achtelfinale am Sonntag scheiterte sie dann aber mit 6:4, 3:6, 2:6 an der Tschechin Barbora Krejcikova.

Ein weiterer Wutausbruch Andreevas folgte, diesmal jedoch ein „normaler“, sie warf ihren Schläger zu Boden. Ihren Ellbogen verschonte sie diesmal.