Angelique Kerber will zu Beginn des kommenden Jahres ihr Comeback auf der Tennis-Tour geben.

Wie die dreimalige Grand-Slam-Siegerin in der Bild am Sonntag sagte, habe sie das klare Ziel, „die Australian Open 2024 zu spielen. Der Wiedereinstieg beim Grand-Slam-Turnier in Melbourne wäre ein Traum.“

Die 35-Jäghrige befindet sich nach der Geburt ihrer Tochter Liana im Februar noch in der Baby-Pause, hat aber schon wieder mit dem Training begonnen.

„Ich habe am Donnerstag in Bad Homburg das erste Mal auf Rasen wieder ein paar Bälle geschlagen, das war ein mega Gefühl“, sagte die ehemalige Weltranglistenerste am Rande des Rasenturniers, das am Wochenende begann.

Kerber lässt Wimbledon und US Open noch aus

Kerber hatte noch im November letzten Jahres ein Comeback bei den US Open im Spätsommer in Aussicht gestellt – wenn es sehr gut laufe, sogar beim Rasen-Klassiker in Wimbledon im Juli.

„Ich könnte Wimbledon und die US Open wahrscheinlich auch schon dieses Jahr spielen, aber eben nicht auf dem Level, wie ich mir das vorstelle“, erklärte Kerber.

Sie müsse körperlich fit sein, das habe sie immer ausgezeichnet, betonte sie. Daher nehme sie sich noch ein paar Monate Zeit, um dann bei den wichtigen Turnieren im kommenden Jahr wieder anzugreifen – dazu gehört auch Olympia in Paris.

Beim diesjährigen Turnier in Wimbledon wird sie erstmals seit 2006 nicht aktiv dabei sein. Allerdings werde sie ab den Halbfinals vor Ort sein und sich die Spiele auch anschauen.