Auf sportlicher Ebene konnte Alexander Zverev nicht überzeugen. Im ersten Spiel nach seiner Finalniederlage von Wimbledon schied der 29-Jährige beim ATP Masters in Montréal gegen den Niederländer Tallon Griekspoor (7:6 [7:3], 2:6, 4:6) direkt aus.
Mit einer guten Tat konnte der French-Open-Sieger in Kanada immerhin Eindruck hinterlassen – auch wenn ihm das kein Trost sein wird.
Als im dritten Satz ein Zuschauer aufgrund der Mittagssonne und Temperaturen jenseits der 30 Grad über Unwohlsein klagte, war Zverev sofort zur Stelle und versorgte den Mann mit einem Wasser und einem gekühlten Handtuch. Vom Publikum gab es für Zverev Applaus. Der Zuschauer verließ in der Folge für weitere Behandlungsmaßnahmen den Court.
Zverev rechnet nach dem Spiel mit sich selbst ab
Dennoch überwog im Anschluss der Frust über den missglückten Start in die Hartplatzsaison. Der gebürtige Hamburger rechnete im Anschluss an die Niederlage gar mit sich selbst ab und sprach vom „wahrscheinlich schlechtesten Spiel der Saison“.
Der Blick ging jedoch schon wieder nach vorne. „Tennis hat nun mal seine Höhen und Tiefen. Ich bin sehr zufrieden damit, wie die letzten Monate gelaufen sind. Jetzt geht es darum, wieder zu dieser Form zurückzufinden“, führte Zverev aus.