Schwimm-Olympiasieger Florian Wellbrock muss seine beiden WM-Titel nun doch schon in diesem Jahr verteidigen. Wie der Schwimm-Weltverband FINA am Montag überraschend mitteilte, finden vom 18. Juni bis 3. Juli „außerordentliche“ Weltmeisterschaften in Budapest statt.

Mit dieser Entscheidung wolle man sicherstellen, dass die Athleten auch im kommenden Sommer an einem Großereignis teilnehmen können. Erst vor einer Woche hatte die FINA die für diesen Mai geplante WM im japanischen Fukuoka wegen der Corona-Pandemie auf 2023 (14. bis 30. Juli) verschoben.

Da im Januar 2024 die WM in Doha/Katar angesetzt ist, finden innerhalb von 19 Monaten gleich drei Weltmeisterschaften statt. Und bei Olympia 2024 folgt das vierte Großevent nur ein halbes Jahr später.

„Als Wassersport-Gemeinschaft finden wir Lösungen in der Pandemie, und die heutige Mitteilung ist ein wichtiger Schritt in diesem Prozess“, sagte FINA-Präsident Husain Al-Musallam, der mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban eine Einigung erzielen konnte. Budapest war zuletzt 2017 WM-Gastgeber.