Maeva Squiban (UAE Team L’IMAD) hat auf der achten und vorletzten Etappe der Tour de France Femmes einen schweren Sturz erlitten, der ihre Hoffnungen auf den Tagessieg zunichte machte.
Die Französin hatte sich am Samstag frühzeitig gemeinsam mit Loes Adegeest (Lidl-Trek) vom Feld abgesetzt. Doch das Rennen wurde auf den letzten 16 Kilometern nochmals hektisch, als das Peloton näher kam.
In der Abfahrt der Côte de Colomars, einem von zwei späten Anstiegen auf dem Weg ins Ziel nach Nizza, rutschte Squiban in einer engen Haarnadelkurve plötzlich weg und schlug hart auf der linken Seite auf.
Tour de France: Probleme nach Sturz in der Abfahrt
Obwohl sie sofort wieder aufstand und weiterfuhr, war die Französin sichtbar angeschlagen. Squiban erhielt zwar Unterstützung von medizinischem Personal auf einem Motorrad, hielt sich aber immer wieder das linke Handgelenk und saß schief auf dem Rad.
In der Folge wurde sie auch vom restlichen Feld eingeholt und kam schließlich erst als 67. mit einem Rückstand von 4:38 Minuten auf Tagessiegerin Demi Vollering, die das Gelbe Trikot eroberte, ins Ziel.
Wie schwer die Verletzungen sind und ob Squiban die letzte Etappe am Sonntag bestreiten kann, blieb zunächst offen.
Bei der vergangenen Tour de France Femmes war Squiban als Durchbruch-Fahrerin ausgezeichnet worden. Damals gewann sie zwei Etappen – beide nach erfolgreichen Ausreißmanövern. Entsprechend hoch dürfte die Hoffnung am Samstag gewesen sein, dass auch der erste Fluchtversuch in diesem Jahr belohnt werden würde.
- Alle News zur Tour de France 2026
- Tour de France – Liveticker
- Tour de France – Gesamtwertung
- Tour de France – Bergwertung
- Tour de France – Sprintwertung
- Tour de France – Alle Sieger seit 1903
Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.