Radprofi Georg Steinhauser geht voller Vorfreude in sein Debüt bei der Tour de France – nur eine Kleinigkeit stört den 24-Jährigen vor dem Auftakt am Samstag in Barcelona. „Pyrotechnik finde ich immer ein bisschen nervig. Man ist schon genug außer Atem“, sagte Steinhauser mit einem Lachen im Interview mit dem Münchner Merkur/tz.

Insgesamt sei es aber bei den Hochgebirgsetappen ein „unglaubliches Gefühl, wenn man durch diese Masse fährt. Du wirst von links und rechts angeschrien, den Berg hochgeschrien“, sagte Steinhauser: „Die Stimmung ist ein großer Teil des Radsports, darauf freue ich mich!“

Georg Steinhauser fährt seine erste Tour
Georg Steinhauser fährt seine erste TourGeorg Steinhauser fährt seine erste Tour© AFP/SID/ANNE-CHRISTINE POUJOULAT

Radsport: Steinhauser ließ bei Paris-Nizza aufhorchen

Steinhauser hatte im März international auf sich aufmerksam gemacht. Bei Paris-Nizza waren nur Jonas Vingegaard und der frühere Giro-Zweite Daniel Martínez besser als Steinhauser, der trotz seiner 1,89 m vorzüglich klettern kann. „Das war sehr gut für mein Selbstvertrauen“, betonte er. 2024 hatte Steinhauser zudem eine Etappe beim Giro d’Italia gewonnen.

Bei der Tour hofft der Mann vom Team EF Education-EasyPost nun darauf, bei der einen oder anderen der 21 Etappen aus einer Spitzengruppe heraus für Furore sorgen zu können.

Steinhauser freue sich insgesamt „riesig“ auf seinen Start bei der Frankreich-Rundfahrt: „Das wird ein Moment, den ich in meiner Karriere nicht mehr vergessen werde.“