Vernichtendes Urteil für den langjährigen Rad-Superstar Chris Froome!
Teambesitzer Sylvan Adams hat den 38-Jährigen, der bei der diesjährigen Tour de France fehlt, frontal angegriffen – und sich dabei in Rage geredet.
Auf die Frage, ob Froome, der seit 2021 für das Team Israel-Premier Tech fährt, sein Geld wert sei, antwortete Adams bei Cycling Weekly: „Absolut nicht!“
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„Er soll unser Anführer bei der Tour de France sein“
Das Engagement mit dem viermaligen Tour-Sieger sei „keine PR-Übung. Chris ist kein Symbol, er ist kein PR-Instrument. Er soll unser Anführer bei der Tour de France sein und er ist noch nicht einmal hier. Also nein, ich kann nicht sagen, dass er sein Geld wert ist, nein“.
Adams hatte Froome 2021 unter Vertrag genommen. Seitdem fuhr der Brite bei der Tour einmal auf Platz 133, vergangenes Jahr schied er vorzeitig aus.
2019 hatte er sich bei einem Sturz schwer verletzt, brauchte lange für seine Rückkehr. Nach Medienberichten verdient Froome bei Israel-Premier Tech rund fünf Millionen Euro pro Jahr.
Froome? „Hat sich seinen Platz nicht verdient“
„Wir hatten ein doppeltes Risiko: das Risiko durch die Schwere seiner Verletzungen und natürlich durch sein zunehmendes Alter“, erklärte Adams. Aber man sei bereit gewesen, das Risiko einzugehen, um den besten Grand-Tour-Fahrer dieser Generation zu verpflichten.
„Chris‘ Leistungen aktuell haben meiner Meinung nach nichts mit seinen Verletzungen zu tun. Ich glaube nicht, dass Chris das noch als Ausrede benutzt“, sagte der 64-Jährige weiter.
Wenn Froome auf Etappenjagd gehen wolle, „muss er einen dieser Jungs hier verdrängen und – ehrlich gesagt – hat er sich seinen Platz nicht verdient“.