Hantavirus-Verdacht bei Italien-Star

von SPORT1
Hantavirus-Verdacht bei Italien-Star

Ski-Star Sofia Goggia bricht das Trainingslager in Argentinien wegen anhaltender Müdigkeit ab. Trainer Gianluca Rulfi erklärt die Lage.

Sofia Goggia hat ihr Trainingslager in Argentinien vorzeitig beendet. Die italienische Speed-Spezialistin klagte über anhaltende Müdigkeit und war nicht mehr in der Lage, ihr Programm auf Schnee fortzusetzen. Nach der zunächst knapp gehaltenen Mitteilung des italienischen Wintersportverbandes sorgt nun ihr Trainer Gianluca Rulfi für eine erste Einordnung.

„Sofia hatte ein Problem mit der Müdigkeit, aber es ist nichts Traumatisches. Sie fühlt sich einfach nicht gut und ist nicht in der Lage, zu trainieren“, sagte Rulfi der Gazzetta dello Sport. Ein Verbleib im Camp hätte nach Einschätzung des Trainers keinen Sinn ergeben. „Es hatte also keinen Sinn, dort zu bleiben und zu riskieren, dass sie sich verletzen könnte. Deshalb hat sie es bevorzugt, nach Hause zu fahren.“

Bis wenige Tage vor dem Abbruch sei Goggia im Training noch schnell unterwegs gewesen, berichtete Rulfi. Die Abfahrerin habe Super-G, Riesentorlauf und sogar Slalom trainiert. Dann sei die Erschöpfung jedoch nicht abgeklungen – auch nicht nach zwei bis drei Ruhetagen.

Untersuchungen in Italien laufen

Goggia lässt sich nun in Italien eingehend untersuchen. „Eine Athletin muss fit sein, sie kann nicht nur halbwegs leistungsfähig sein“, betonte Rulfi in der Gazzetta dello Sport. Die medizinische Abklärung sei in der Heimat schneller und umfassender möglich als im Trainingslager.

Als mögliche Ursache brachte Rulfi auch eine Infektion ins Spiel, ohne eine Diagnose zu stellen. „Vielleicht hat sie sich auch mit dem Hantavirus angesteckt, wer weiß“, sagte der Trainer. Die Vermutung ist bislang unbestätigt; entscheidend sind die nun anstehenden Untersuchungen.

DEINE MEINUNG

Für Goggia geht es darum, rechtzeitig wieder belastbar zu werden. Ihr erklärtes Ziel bleibt der Saisonauftakt in Sölden Ende Oktober. Nach dem vorzeitigen Ende der Südamerika-Vorbereitung hat für die Italienerin zunächst aber die vollständige medizinische Klärung Vorrang.


Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.