Heim-EM für deutsche Sitzvolleyballer
Deutschland bekommt im kommenden Jahr eine Heim-EM im Sitzvolleyball. In Leipzig kämpfen 24 Teams um die Titel und zugleich um wichtige Weichenstellungen auf dem Weg zu den Paralympics 2028.
Die deutschen Sitzvolleyballerinnen und Sitzvolleyballer bekommen im kommenden Jahr eine Europameisterschaft im eigenen Land.
Wie der Deutsche Behindertensportverband (DBS) am Donnerstag mitteilte, erhielt Leipzig den Zuschlag als Gastgeber für die kontinentalen Titelkämpfe. Vom 21. bis 28. August 2027 werden jeweils zwölf Männer- und Frauenteams um die europäische Krone spielen. Damit wird das Turnier die bislang größte Europameisterschaft der Geschichte.
EM als Sprungbrett zur Paralympics
Die EM hat zudem eine große sportliche Relevanz mit Blick auf die Qualifikation für die Paralympics 2028 in Los Angeles. „Dass wir auf dem Weg zu den Paralympischen Spielen die Europameisterschaften nach Deutschland holen konnten, ist ein starkes Signal“, sagte DBS-Vorstand Leistungssport Marc Möllmann.
„Damit erhalten unsere Athletinnen und Athleten die Möglichkeit, sich auf einer großen internationalen Bühne zu präsentieren – und hoffentlich für die Spiele zu qualifizieren.“
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Zuletzt hatte es 2015 in Warendorf eine Sitzvolleyball-EM in Deutschland gegeben. Für die Paralympischen Spiele in Paris hatten sich lediglich die deutschen Männer qualifiziert, sie wurden letztlich Vierte.