Struff im Achtelfinale – Schönhaus verpasst Premierensieg
Beim ATP-Turnier in Brüssel kommt der Routinier eine Runde weiter. Der Youngster verpasst eine Überraschung trotz starker Leistung.
Auftaktsieg für den Routinier, Erstrundenaus für den Youngster: Während Jan-Lennard Struff (Warstein) mit einem 7:6 (7:3), 7:6 (7:3) über Marcos Giron (USA) nervenstark in das Hallenturnier von Brüssel startete, kämpfte Max Schönhaus (Soest) vergeblich um seinen Premierensieg auf der ATP-Tour. Der 19 Jahre alte Hoffnungsträger im deutschen Tennis unterlag dem erfahrenen Niederländer Griekspoor (30) denkbar knapp mit 6:7 (3:7), 7:6 (7:5), 5:7.
Der Weltranglisten-302. hatte eine Wildcard für das Hauptfeld erhalten, mit seinen starken Aufschlägen setzte sich aber letztlich der Gegner, derzeit die Nummer 60 der Welt, durch. Schönhaus, der selbst solide servierte und mit seiner einhändigen Rückhand überzeugte, präsentierte sich lange auf Augenhöhe. Im dritten Durchgang wehrte Griekspoor, der insgesamt 34 Asse schlug, mehrere Breakbälle ab und spielte dann seine Erfahrung aus. „Großer Respekt an Max, zweieinhalb Stunden auf diesem Level zu spielen“, sagte er im Nachhinein über den Deutschen, der unter Applaus die Arena verließ.
Für Schönhaus, der seit dieser Saison regelmäßig Challenger-Turniere spielt, war es der dritte Auftritt auf der „großen“ ATP-Tour. Im Mai hatte er in Hamburg für Furore gesorgt und in der Qualifikation unter anderem den Top-100-Spieler Giron geschlagen, ehe er im Hauptfeld knapp gegen Yannick Hanfmann verlor. In Halle scheiterte er im Juni als Wildcard-Spieler in der ersten Runde an Learner Tien (USA).
Weitere News
Für Struff (36) geht es in Brüssel im Achtelfinale gegen den Belgier Alexander Blockx weiter. Der 21-Jährige, der in der ersten Runde ein Freilos hatte, gehört zu den Aufsteigern der Saison. Seit den US Open, bei denen er im Viertelfinale aufgab, wartet Blockx allerdings auf einen Sieg. In Tokio und Shanghai verlor er jeweils sein Auftaktmatch.