Deutsche Springreiter siegen im Stechen

von SID
Deutsche Springreiter siegen im Stechen

Für Deutschlands Springreiter ist es nach dem Weltmeistertitel in Aachen ein gelungener Saisonabschluss.

Mit drei Weltmeistern im Team haben die deutschen Springreiter das Nationenpreisfinale in Barcelona gewonnen. Die Mannschaft mit dem Weltranglistenersten Richard Vogel, Sophie Hinners, Marcus Ehning und Jörne Sprehe setzte sich beim Saisonhöhepunkt der „League of Nations“ nach guten Leistungen über insgesamt zwei Umläufe plus Stechen vor Brasilien und Belgien durch.

Deutsche Equipe siegt ohne Spitzenpferde

Vogel, Hinners und Ehning waren im vergangenen August bei der Heim-WM in Aachen zum Titel im Team geritten, in Barcelona setzte allerdings nur Ehning auf sein Goldpferd Coolio. Doch auch ohne zwei ihrer absoluten Spitzenpferde bewies die Equipe von Bundestrainer Otto Becker am Sonntag ihre Klasse und sicherte sich die Siegprämie in Höhe von 490.000 Euro.

Hinners leistete sich mit My Prins den einzigen deutschen Abwurf im ersten Durchgang und lieferte so das Streichergebnis. Im zweiten Durchgang startete sie nicht mehr – der Modus sieht vor, dass nur doch drei Duos in den Parcours zurückkehren dürfen, jeder Ritt zählt somit in das Ergebnis. Weil aber Einzel-Europameister Vogel mit Cloudio im Gegensatz zu seinen Kollegen nicht fehlerfrei blieb, fiel die Entscheidung gegen die punktgleichen Brasilianer erst im Stechen. Dort durfte erneut Vogel ran – und lieferte.

Nur Top Acht im Finale

Beim Finale durften lediglich die besten acht Nationen der Saison sowie der Gastgeber starten, vier Qualifikationsturniere auf drei verschiedenen Kontinenten gab es vorab. Deutschland gewann die Station im US-amerikanischen Ocala, Finalsiege gab es bereits 2023 und 2024.