Eine Hollywood-Ikone schaffte auch im Motorsport Erstaunliches
Heute vor 18 Jahren starb Paul Newman - ein legendärer Schauspieler, der auch im Motorsport von sich reden machte und auf der Rennstrecke Beeindruckendes vollbrachte.
In Hollywood gab es in seiner Generation wenige Schauspieler, die größer waren. „Die Katze auf dem heißen Blechdach“, „Der Unbeugsame“, „Butch Cassidy und Sundance Kid“, „Der Clou“, „Flammendes Inferno“, „Die Farbe des Geldes“: Die Liste der Filmklassiker, die Paul Newman mit seiner intensiven Präsenz und seinen legendären blauen Augen veredelt hat, ist lang.
Das Vermächtnis Newmans, der heute vor 18 Jahren verstorben ist, ist aber nicht nur auf der Leinwand bemerkenswert: Die mit einem Oscar für „Die Farbe des Geldes“ und zahlreichen anderen Preisen prämierte Schauspiellegende zählte auch zu den prägenden Persönlichkeiten der amerikanischen Motorsport-Geschichte.
Newman erarbeitete sich mit seiner ausgeprägten Racing-Leidenschaft über Jahrzehnte auch auf der Rennstrecke großen Respekt.
Paul Newman: Ein Racer aus Leidenschaft
Die Leidenschaft für den Motorsport entdeckte Newman Ende der 1960er-Jahre während der Dreharbeiten zum Rennfilm „Winning“, für den er ein Training auf der Rennfahrerschule in Watkins Glen absolvierte.
Aus dem Interesse wurde schnell mehr: Im Jahr 1972 schrieb sich Newman unter dem Namen „P.L. Newman“ bei seinem ersten Profirennen ein und trat in den darauffolgenden Jahren immer wieder in den Konkurrenzen des Sports Car Club of America an.
Seinen größten Coup feierte Newman bei den traditionellen 24 Stunden von Le Mans 1979. Gemeinsam mit Landsmann Dick Barbour und dem vier Jahre später tragisch verunglückten Deutschen Rolf Stommelen fuhr Newman im Porsche 935 auf den zweiten Gesamtrang und war Bester in seiner Rennklasse.
Auch in der Heimat gelangen Newman beachtliche Errungenschaften – die spektakulärste davon im hohen Alter: Mit 70 Jahren gelang ihm mit seinem Team bei den 24 Stunden in Daytona ein Klassensieg. Bis heute ist er damit der älteste Gewinner eines wichtigen Rennens.
Erfolgreich auch neben der Rennstrecke
Noch größeren Einfluss auf den Motorsport entfaltete Newman jedoch als Teambesitzer. Gemeinsam mit dem 2016 verstorbenen Carl Haas – Namenspatron des späteren Formel-1-Teams von Mick Schumacher – gründete er 1983 den Rennstall Newman/Haas Racing.
Das Team entwickelte sich zu einer festen Größe im US-Formelsport und gewann mit Fahrern wie Mario Andretti, Michael Andretti oder Sébastien Bourdais insgesamt acht IndyCar-Titel. Auch im NASCAR-Bereich war Newman zeitweise als Fahrer und Teambesitzer aktiv – seine nie nachlassende Rennpassion war auch Gegenstand mehrerer Dokumentarfilme.
Noch mit über 80 Jahren war Newman auch als Fahrer auf der Rennstrecke aktiv. Sein Image als Elder Statesman in Hollywood und im Motorsport prägte auch eine seiner letzten großen Rollen: Er war die originale Synchronstimme der Figur Doc Hudson in „Cars“.
Am 26. September 2008 starb Newman im Alter von 83 Jahren an Lungenkrebs. Was er im Rennsport hinterlassen hat, ist ähnlich beachtlich wie sein künstlerisches Werk.
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Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.