Max Verstappen ist aktuell auf dem Weg zu seinem dritten Weltmeistertitel in Serie. Seine zehn Siege aus zwölf Rennen in diesem Jahr zeigen die Dominanz Red Bulls sowie die Leichtigkeit, mit der der Niederländer die Ziellinie als Erster überquert.

Umso überraschender kommt es, dass ausgerechnet Verstappen selbst langfristig ein Ende der erfolgreichen Red-Bull-Ära erwartet. „Ich weiß auch, dass der Moment irgendwann zu Ende geht“, betonte der 25-Jährige bei ServusTV, angesprochen auf die Dominanz seines Rennstalls.

„Ich war auch auf der anderen Seite, habe Siege gejagt, aber sie nie ganz erreicht, weil ich nicht das richtige Paket dafür hatte“, blickte Verstappen auf seine Anfangsjahre in der Formel 1 zurück, in denen Siege aufgrund der schier unschlagbaren Mercedes-Boliden beinahe unmöglich waren – nun ist er selbst in der Position, die er selbstverständlich auch am liebsten beibehalten würde.

Beenden Regeländerungen die Red-Bull-Dominanz?

Man müsse konzentriert weiter arbeiten, lernen und sich trotzdem noch verbessern, damit man an der Spitze bleibt, doch das sei eben nicht selbstverständlich und werde sich in Zukunft ändern.

Schon im Mai hatte Verstappen kundgetan, dass es irgendwann ein Ende der Red-Bull-Dominanz geben werde, und dabei mögliche Regeländerungen als potenzielle Ursache genannt.

„Das hatten wir auch schon mal“, erwiderte er im Podcast Pardon My Take angesprochen auf die Dominanz seines Teams und verwies auf die zeitweilig existierende Vorherrschaft anderer Rennställe in der F1-Historie, die auch immer irgendwann ein Ende fand.

„Andere Teams haben dominiert, aber dann gibt es natürlich irgendwann Änderungen und die Teams regen sich ein bisschen auf. So ist das in der Formel 1.“