Dass Mick Schumacher einen zusätzlichen Testtag erhalten sollte, kam offenbar nicht bei allen Teams in der Formel 1 gut an.
Wie das Fachmagazin Auto, Motor und Sport berichtet, haben drei Rennställe (McLaren, Alpine und Mercedes) dagegen gestimmt, dass der 22-Jährige auch am Sonntag noch vier Stunden lang die Möglichkeit bekommt, seinen Haas-Boliden auf der Rennstrecke von Bahrain zu testen. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)
Da für eine Bewilligung der Ausnahme alle Teams hätten zustimmen müssen, wird nichts aus den Sonntagsrunden von Schumacher.
Haas lehnt Gegenvorschlag ab
Grund für die gewünschte Extra-Einheit sind Logistikprobleme des US-amerikanischen Teams, die dafür gesorgt haben, dass wichtige Teile, unter anderem Schumachers Auto, nicht rechtzeitig zur Verfügung standen und er somit den ersten Testtag verpasste.
Von der Konkurrenz gab es dem Bericht zufolge den Gegenvorschlag, dass der Sohn von F1-Legende Michael Schumacher jeweils zwei zusätzliche Stunden am Freitag und Samstag zugesprochen bekommt.
Das lehnte Haas-Teamchef Günther Steiner jedoch mit folgender Begründung ab: „Das kann ich meinen Mechanikern nicht zumuten.“
Steiner verärgert über Veto der Teams
Die letzten Testfahrten vor der am 20. März beginnenden Saison der Königsklasse finden von Donnerstag bis Samstag statt. Ursprünglich hatte die FIA Schumachers Extra-Schicht genehmigt. (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1)
„Aber dann hat jemand entschieden, dass wir es nicht machen sollen“, ärgerte sich Steiner.
Die turbulenten Tage gehen also weiter für Haas und seinen jungen Fahrer. Am Mittwoch war erst bekannt geworden, dass Kevin Magnussen sein neuer Teamkollegen wird, nachdem der Russe Nikita Mazepin nicht mehr starten darf.