Die Rennkommissare der Formel 1 haben den Crash zwischen Sebastian Vettel, Kimi Räikkönen und Max Verstappen nach dem Start des Großen Preises von Singapur als normalen Rennunfall eingestuft.
Das ergab ein Meeting der Stewards im Anschluss an den Grand Prix. Damit kommen die Beteiligten ohne Bestrafung davon.
Insbesondere Vettel wird erleichtert sein. Die Mehrheit der Befragten und Experten ist sich einig, dass der Ferrari-Star die Hauptschuld am Auscheiden des Trios trägt.
Verstappen, Christian Horner und Niki Lauda hatten sich eindeutig auf Vettel als Verursacher festgelegt.
Trio von Schuld freigesprochen
Die Rennjury kam jedoch zu dem Urteil, dass der Vorfall „keine weiteren Konsequenzen“ nach sich ziehen wird und „die Schuld keinem der drei Fahrer komplett oder hauptsächlich zugesprochen“ werden kann.
Sebastian Vettel, Max Verstappen und Kimi Räikkönen sorgen beim GP von Singapur schon früh für einen Knalleffekt – und das vor den Augen des Formel-1-Bosses. Bilder.
Bei dem Meeting wurden Vettel, Räikkönen und Verstappen angehört.
Unmittelbar nach dem Start des Rennens in Singapur waren Räikkönen und Verstappen kollidiert, woraufhin der Finne auch noch in Vettels Boliden crashte. Alle drei mussten den Lauf frühzeitig beenden.
Nutznießer war Lewis Hamilton, der gewann und damit einen großen Schritt Richtung WM-Titel machte.