Der Automobil-Weltverband FIA hat auf der Sitzung seines Weltrates am Mittwoch den Rennkalender 2016 bestätigt und Chef-Promoter Bernie Ecclestone mit umfangreichen Kompetenzen ausgestattet.
In einer bemerkenswerten Entscheidung gab der Weltrat Ecclestone und FIA-Präsident Jean Todt ein Mandat, „um Empfehlungen und Entscheidungen bezüglich drängender Probleme in der Formel 1“ zu treffen. Dazu gehören auch die altbekannten Streitpunkte der Motorenfrage und einer Kostenreduzierung.
Todt und Ecclestone wollen bis zum 31. Januar Lösungen präsentieren. Bislang muss über alle strittigen Fragen auch unter Einbeziehung der Formel-1-Teams abgestimmt werden, hier hatten die großen Rennställe zuletzt immer wieder ihre Macht ausgespielt und etwa Kostenobergrenzen verhindert.
Früher als zunächst geplant startet die Saison 2016. Neben Deutschland feiern auch die USA ein Comeback. Der Europa-GP steigt in Asien. SPORT1 stellt die 21 Strecken vor.
Der offizielle Rennkalender 2016:
20. März: Melbourne (Australien)
3. April: Bahrain (Bahrain)
17. April: Shanghai (China)
1. Mai: Sotschi (Russland)
15. Mai: Barcelona (Spanien)
29. Mai: Monte Carlo (Monaco)
12. Juni: Montréal (Kanada)
19. Juni: Baku (Aserbaidschan)
3. Juli: Spielberg (Österreich)
10. Juli: Silverstone (Großbritannien)
24. Juli: Budapest (Ungarn)
31. Juli: Hockenheim (Deutschland)
28. August: Spa-Francorchamps (Belgien)
4. September: Monza (Italien)
18. September: Singapur (Singapur)
2. Oktober: Sepang (Malaysia)
9. Oktober: Suzuka (Japan)
23. Oktober: Austin (USA)
30. Oktober: Mexiko-Stadt (Mexiko)
13. November: Sao Paulo (Brasilien)
27. November: Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate)