Was für eine sensationelle Aufholjagd von Mick Schumacher beim letzten Lauf der ADAC Formel 4 am Nürburgring.

Von Rang zehn aus ins Rennen gestartet, landete der Prema-Pilot am Ende auf Rang zwei. Dennoch waren nicht alle in seinem Team über das Ergebnis glücklich.

Die Durchfahrtsstrafe für Mick Schumacher sorgt weiterhin für Diskussionen. Das „Prema Powerteam“ hat nur wenig Verständnis für die Jury-Entscheidung.

Die Durchfahrtsstrafe für Mick Schumacher sorgt weiterhin für Diskussionen. Das „Prema Powerteam“ hat nur wenig Verständnis für die Jury-Entscheidung.

Vips wegen Teamorder angefressen

Der Reihe nach: Mick Schumacher erwischte zunächst einen Top-Start, der ihn gleich zu Beginn fünf Plätze nach vorne katapultierte.

Im Anschluss kämpfte sich der 17-Jährige weiter durchs Feld, ehe ihn zum krönenden Abschluss Teamkollege Juri Vips kurz vor der Ziellinie passieren ließ und ihm so den zweiten Platz schenkte.

Das alles wohl auf Anweisung des Teams. Vips ignorierte Mick daraufhin bei der Siegerehrung gänzlich.

Juri Vips muss seinem Teamkollegen Platz zwei überlassen. Bei der Siegerehrung würdigt der Este Schumacher keines Blickes, auch der Handschlag fällt flach.

Juri Vips muss seinem Teamkollegen Platz zwei überlassen. Bei der Siegerehrung würdigt der Este Schumacher keines Blickes, auch der Handschlag fällt flach.

Mawson mit Nullnummer

Gut für Mick: Titel-Konkurrent Joey Mawson erhielt kurz vor Rennende noch eine Durchfahrtsstrafe, die ihm als zusätzliche Zeit angerechnet wurde, weswegen der Australier schließlich aus den Punkten rutschte.

Nach 18 von 24 Rennen beträgt der Rückstand des Schumacher-Spösslings auf den 20-jährigen Australier nunmehr 46 Punkte.

Den Sieg sicherte sich indes der Österreicher Thomas Preining, der erst vor zwei Wochen bei seinem Heimrennen auf dem Red Bull Ring seinen Premierensieg in der ADAC Formel 4 gefeiert hatte.

„Es war ein Traumstart, und auch danach konnte ich die Pace konstant kontrollieren. Ich bin superglücklich, dass es geklappt hat“, so Preining.