Auf dem Weg zu ihrem Weltmeistertitel hat Fechterin Larissa Eifler schwierige Zeiten durchgemacht. So musste die 27-Jährige wegen der verpassten Qualifikation für die Olympischen Spiele in Paris nach einer Blinddarm-OP schwer kämpfen.
„Ich bin nach dem Training regelmäßig im Auto zusammengebrochen und habe geweint“, sagte Eifler im Podcast „Sportstunde“.
Mit Psychologin zu WM-Gold
Sie entschied sich für eine Pause vom Fechten. Im Nachhinein „wahrscheinlich das Beste, was mir passieren konnte“, sagte Eifler. Unterstützung habe sie bei einer Sportpsychologin gesucht. „Es ist keine Schwäche, sich Hilfe zu holen. Im Gegenteil – das ist eine Stärke“, betonte sie.
Die psychologische Arbeit hat sichtbar gefruchtet: Bei den Weltmeisterschaften in Hongkong gewann Eifler zuletzt sensationell Gold mit dem Säbel. Die Qualifikation für die Sommerspiele 2028 in Los Angeles will sie gelassener angehen als beim letzten Mal: „Wenn ich Spaß am Fechten habe und mir selbst vertraue, kommen die Ergebnisse meistens ganz von allein.“