Die Stiftung Deutsche Sporthilfe hat den vom Bundeskabinett beschlossenen Entwurf des Bundeshaushalts 2027 begrüßt. „Der Regierungsentwurf bedeutet einen Meilenstein für unsere Athletinnen und Athleten“, sagte Vorstandssprecher Max Hartung. Die vorgesehene Erhöhung der Bundesmittel um 4,5 Millionen Euro greife den angemeldeten Mehrbedarf „in großen Teilen“ auf und ermögliche die deutlichste Verbesserung der direkten Athletenförderung seit Jahren, teilte die Sporthilfe mit.

Grundförderung für Athleten steigt 2027

Mit den zusätzlichen Mitteln soll ab 2027 die monatliche Grundförderung für Athletinnen und Athleten im Top-Team und Potenzial-Team angehoben werden. Profitieren sollen vor allem Sportlerinnen und Sportler ohne Sportförderstelle bei Bundeswehr, Polizei oder Zoll. Zudem könnten neue sowie vorübergehend olympische und paralympische Disziplinen bis zu den Spielen 2028 in Los Angeles in die Förderung aufgenommen werden.

Die geplante Erhöhung der Grundförderung werde „für viele Athletinnen und Athleten ab 2027 einen spürbaren Unterschied im Alltag machen“. Auch Karin Orgeldinger, Vorständin Athletenförderung, zeigte sich zufrieden. „Mit den zusätzlichen Mitteln können wir die Förderung unserer Athletinnen und Athleten gezielt weiterentwickeln und zugleich neue olympische und paralympische Disziplinen angemessen berücksichtigen“, sagte sie.

Zugleich betonten Hartung und Orgeldinger, der tatsächliche Bedarf sei weiterhin höher. Die Sporthilfe hoffe nun, dass die vorgesehene Aufstockung das parlamentarische Verfahren unverändert passiere.