Der deutsche Sportartikelhersteller Adidas beendet seine Zusammenarbeit mit dem US-Rapper Kanye West.
In einem Statement reagierte das Unternehmen damit auf die „inakzeptablen, hasserfüllten und gefährlichen“ Äußerungen des Amerikaners. Das Ende der Kooperation folgte auf die letzten antisemitische Äußerungen des Superstars, der auch als „Ye“ bekannt ist.
„Die jüngsten Äußerungen verstoßen gegen die Werte des Unternehmens wie Vielfalt und Inklusion, gegenseitigen Respekt und Fairness“, teilte Adidas weiter mit. Seit 2015 designt Kanye die Produktlinie „Yeezy“für die Marke mit den drei Streifen.
Das sofortige Aus für West werde das Unternehmen im laufenden vierten Quartal „bis zu 250 Millionen Euro Gewinn“ kosten, heißt es weiter. Aber auch für Kanye bedeutet der Schritt empfindliche Verluste.
Kanye West wird offenbar kein Milliardär mehr sein
Wie Forbes berichtet, wird der Rapper seinen Status als Milliardär einbüßen. 220 Millionen Euro bekam er jährlich demnach von adidas, 1,5 Milliarden Euro soll der Deal insgesamt schwer gewesen sein.
Ohne das Geld werde Kanye „deutlich“ unter die Milliardengrenze sinken, heißt es in der Forbes-Meldung.
Neben adidas haben sich auch schon die Unternehmen Balenciaga und Gap von dem Performer abgewendet. In einem Podcast hatte Kanye zuletzt geprahlt: „„Ich kann antisemitische Dinge sagen und Adidas kann mich nicht fallenlassen. Na und?“