Die Sportlerinnen im Überblick:

Laura Dahlmeier (Biathlon):Der Shooting Star holt bei der WM in Oslo Gold in der Verfolgung, Silber im Massenstart sowie jeweils Bronze im Sprint, im 15-km-Einzelrennen und in der Staffel.

Barbara Engleder (Schießen): Die Bayerin gewinnt in Rio de Janeiro Olympia-Gold im Dreistellungskampf.

Angelique Kerber (Tennis): In Melbourne gewinnt sie erstmals ein Grand-Slam-Turnier, in Rio Olympiasilber, bei den US Open verdrängt sie Serena Williams von Platz 1 der Weltrangliste.

Gesa Felicitas Krause (Leichtathletik): „Die SPORT1“-Gewinnerin des vorigen Jahres verpasst bei ihrem EM-Triumph über 3000 m Hindernis den deutschen Rekord nur knapp, in Rio verbessert sie diesen dann auf 9:18,41 Minuten – was Platz 6 im Finale bedeutet.

Vanessa Low (Behindertensport/Leichtathletik): Die beidseitig oberschenkelamputierte Weitspringerin verbessert im Paralympics-Finale ihren eigenen Weltrekord gleich zwei Mal und holt überlegen Gold.

Dzsenifer Marozsán (Fußball): Führt die deutschen Frauen mit einem Tor und einer Torvorlage im Finale gegen Schweden zur Olympischen Goldmedaille.

Cindy Roleder (Leichtathletik): Der EM-Sieg über 100 m Hürden ist der erste deutsche seit 40 Jahren.

Lisa Unruh (Bogenschießen): Ihr olympisches Silber ist die vielleicht überraschendste deutsche Medaille in Rio, zudem holt sie bei der Hallen-WM in Ankara Gold mit dem Recurve-Bogen.

Kristina Vogel (Radsport):Ohne Sattel sprintet die 25-Jährige auf der Bahn zu Olympia-Gold, holt zudem mit Miriam Welte Bronze im Teamsprint.

Isabell Werth (Dressurreiten): Die Grand Dame steigt durch das Gold mit der deutschen Equipe – ihr sechstes – zur erfolgreichsten deutschen Reiterin bei Olympia auf und holt zudem mit Weihegold Old Silber im Einzel.