Lewis Hamilton wird hoffen, dass diese zwei Punkte am Ende nicht noch einmal ausschlaggebend sein werden. Der Ferrari-Star, der in der Formel-1-Gesamtwertung auf den zweiten Rang liegt, musste sich beim Großen Preis von Ungarn nur mit Rang fünf begnügen.

Dass es am Ende nicht für das Podest reichte, lag an einem Strategiefehler der Scuderia sowie einer 5-Sekunden-Strafe. Denn Hamilton wurde während einer virtuellen Safety-Car-Phase noch einmal in die Box gerufen, wodurch der siebenmalige Weltmeister von Rang zwei auf Platz vier zurückfiel.

Ferrari-Star Lewis Hamilton ist siebenmaliger Formel-1-Weltmeister
Ferrari-Star Lewis Hamilton ist siebenmaliger Formel-1-WeltmeisterFerrari-Star Lewis Hamilton ist siebenmaliger Formel-1-Weltmeister© IMAGO/ZUMA Press

Hamilton ärgerte sich über die Entscheidung: „Ich denke, dass wir den Stopp nicht hätten machen sollen. Aber der Call kam direkt vor der Einfahrt in die Boxengasse, ich hatte keine Zeit, um das zu diskutieren. Da musst du der Entscheidung vertrauen, auch wenn meine Reifen im Nachhinein völlig ok waren. Ich hätte wahrscheinlich gegen Max verloren, aber zumindest Platz drei verteidigt.“

Formel 1: Hamilton um 0,1 km/h zu schnell

Umso bitterer, dass Hamilton danach auch noch eine Fünf-Sekunden-Strafe bekam, weil er zu schnell in der Boxengasse gewesen war. Durch das FIA-Dokument kam nach dem Rennen heraus, dass der 41-Jährige das Speedlimit lediglich um 0,1 km/h überschritten hatte.

Doch da es bei diesen Fällen keinen Toleranzbereich gibt, war die Strafe dennoch unausweichlich. Für Hamilton hatte sie Folgen, da sie ihn von Rang vier auf Platz fünf – und damit hinter seinen Teamkollegen Charles Leclerc – zurückspülte.

In der Fahrerwertung beträgt Hamiltons Rückstand auf Spitzenreiter Kimi Antonelli im Mercedes damit 50 statt 48 Punkte.