Die Leichtathletik-Europameisterschaft in Birmingham hätte für Mattia Furlani kaum schlechter verlaufen können. Schon bei seinem ersten Qualifikationssprung verletzte sich der Weitsprung-Weltmeister aus Italien und musste den Wettkampf vorzeitig beenden.

Direkt nach dem ersten Satz humpelte Furlani mit schmerzverzerrtem Gesicht aus der Sandgrube und fasste sich an den hinteren rechten Oberschenkel.

Wenig später war klar: Die EM ist für den 21-Jährigen vorbei, bevor sie wirklich begonnen hat – so wie auch für seinen deutschen Konkurrenten Simon Batz. Furlani wurde sogar mit dem Rollstuhl aus dem Stadion gebracht.

Furlani erleidet Rückfall

In seiner italienischen Heimat sorgten die Szenen sofort für große Bestürzung. „Furlani-Schock, EM vorbei, Verletzungsdrama“, titelte Tuttosport. „Was für ein Pech“, meinte der Corriere dello Sport.

Für den Unglücksraben ist es nicht die erste Oberschenkelverletzung.

Ende Mai hatte sich der aktuelle Weltmeister bei der Diamond League in China eine ähnlich anmutende Verletzung zugezogen. Eine genaue Diagnose zu der neuerlichen Blessur ist noch nicht bekannt.

Alina Heidenreich studierte Journalistik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Neben dem Studium absolvierte sie ein Praktikum in der Sportredaktion des Bayerischen Rundfunks. Außerdem...