Zum ersten Mal hat Karim Adeyemi für den FC Barcelona getroffen, zum ersten Mal hat der 24-Jährige so richtig Eindruck bei seinem neuen Arbeitgeber hinterlassen. Nach dem 5:2-Testspielsieg der Katalanen gegen den FC Basel nahmen prompt auch die spanischen Medien den deutschen Nationalspieler ins Visier und lobten ihn.
Die Marca sah im Auftritt des Neuzugangs eine klare Botschaft an Trainer Hansi Flick und seine teaminterne Konkurrenz. „Adeyemi setzt ein Zeichen“, titelte die Zeitung und schrieb von einem „souveränen Sieg gegen Basel, bei dem Karim Adeyemi besonders glänzte“.
Adeyemi sei laut der Marca „der Protagonist der Partie“ gewesen, „bei der er das erste Tor erzielte und die Vorlage zum zweiten lieferte. Der Stürmer absolvierte ein sehr rundes Spiel und setzte ein Statement: Er will sich einen Platz in der Startelf sichern. In einem Sturm, in dem es einen extrem harten Konkurrenzkampf geben wird, verschafft sich der Deutsche langsam einen Vorsprung. Er spielte gut auf der rechten und auf der linken Seite und war entscheidend“.
Adeyemi? „Seine Schnelligkeit ist beeindruckend“
Die Sport bezeichnete Adeyemi gar als den „Star“ des Abends. „Der Deutsche zeigte sein bestes Spiel der Saisonvorbereitung ab. Er war schnell und sehr treffsicher bei den Dribblings, sein Start in die Partie war vielversprechend. Sein erstes Tor für Barca fiel nach einer sehenswerten Aktion, bei der er sein großes Potenzial unter Beweis stellte“, hieß es dort weiter: „Seine Schnelligkeit ist beeindruckend. Auf diesem Niveau könnte er ein großartiger Neuzugang sein.“
Für seine Leistung verteilte das Blatt die Note acht, die höchste Wertung wäre zehn. Besser schnitt lediglich der erst 18 Jahre alte Belgier Jesse Bisiwu ab, der in der Schlussphase eingewechselt wurde und noch zwei Tore erzielte. Adeyemi schoss in der ersten Halbzeit das zwischenzeitliche 1:0 für die Katalanen.
Ende Juli lotste Barca Adeyemi nach Spanien. Für den Flügelflitzer überwies der Klub eine feste Ablösesumme von 22 Millionen Euro an Borussia Dortmund. Weitere neun Millionen Euro können durch Bonuszahlungen hinzukommen. Zudem sicherte sich der BVB einen Weiterverkaufsanteil von 35 Prozent.