Die Bundesliga nimmt bei der Fußball-WM im Vergleich zu den anderen Topligen nur noch eine Nebenrolle ein. Ganze fünf Spieler der vier Halbfinalisten stehen in Deutschland unter Vertrag.
Im Vergleich zur englischen Premier League (39), La Liga aus Spanien (30), der französischen Ligue 1 (13) und auch der italienischen Serie A (7) bedeutet das nur Platz fünf.
Bei England stehen in Harry Kane (Bayern München) und Jarell Quansah (Bayer Leverkusen) gleich zwei Deutschland-Legionäre im Kader.
Auch die übrigen drei spielen entweder bei Bayern oder Bayer: Frankreich hat Dayot Upamecano und Michael Olise (München) im Kader, Argentinien Exequiel Palacios (Leverkusen). Nach dem Abgang von Alejandro Grimaldo von Leverkusen zu Atlético Madrid, steht bei Spanien kein Bundesliga-Akteur mehr im Kader.
WM: Zahlreiche Kollegen treffen aufeinander
In den Halbfinals wird es zudem zu zahlreichen Duellen von Klubkollegen kommen. Allein im argentinischen Kader stehen sechs Profis aus der englischen Premier League, darunter Enzo Fernández von FC Chelsea oder Cristian Romero (Tottenham Hotspur). Umgekehrt steht indes kein englischer Nationalspieler in Argentinien unter Vertrag.
Bei Frankreich wiederum spielen in Kylian Mbappé, Aurélien Tchouaméni und Ibrahima Konaté (Real Madrid) und Jules Koundé (FC Barcelona) vier Akteure im Land des kommenden Gegners Spanien. Umgekehrt gilt dies nur für Fabian Ruiz, der bei Paris Saint-Germain unter Vertrag steht.