Federico „Fede“ Valverde blieb bei der Weltmeisterschaft hinter den Erwartungen zurück. Fünf Tage nach dem frühen Ausscheiden Uruguays hat sich der Star von Real Madrid auf Instagram mit einem emotionalen Versprechen geäußert.
„Seit dem Ausscheiden sind bereits einige Tage vergangen, und erst jetzt kann ich beginnen, all das zu verarbeiten, was ich erlebt habe, auch wenn ich weiß, dass es einen Teil von mir gibt, der ein weiteres Ausscheiden in der ersten Runde – wie das, das ich bei der WM in Katar erlebt habe – möglicherweise nie ganz überwinden wird. Dieser Stachel steckt immer noch in mir“, begann der 27-Jährige sein emotionales Statement.
Nach zwei enttäuschenden Unentschieden gegen die krassen Außenseiter Saudi-Arabien und Kap Verde hätte Uruguay einen Sieg gegen Spanien benötigt. Doch das Team um Kapitän Valverde konnte auch im dritten Gruppenspiel nicht überzeugen und schied somit bereits in der Gruppenphase aus.
Angespannte Stimmung in Uruguays Nationalmannschaft
„Ich fühle eine enorme Verantwortung gegenüber meinem Land. Es ist ein Stolz, der meine Seele erfüllt. Ich habe alles getan, was in meiner Macht stand: Ich habe mich körperlich und emotional vorbereitet und versucht, das Geschehene nicht zu wiederholen, indem ich die ganze Saison über hart gearbeitet habe. Aber offensichtlich hat es nicht gereicht.“
Die Stimmung zwischen der Mannschaft und Coach Marcelo Bielsa soll während der gesamten WM angespannt gewesen sein. Der negative Höhepunkt war sicherlich die überraschend frühe Auswechslung Valverdes (56.) im entscheidenden Spiel gegen Spanien. Die Verantwortung übernimmt der Kapitän aber selbst.
„Ich nehme die Niederlage hin. Ich übernehme die volle Verantwortung dafür, dass ich meiner Pflicht gegenüber der Nationalmannschaft und euch nicht gerecht werden konnte. Ich stehe zu diesem Misserfolg und weiß, dass ich den Erwartungen nicht gerecht geworden bin. Aber unter keinen Umständen werde ich darauf verzichten, mein Land zu vertreten, selbst wenn es mich das Leben kosten sollte“ schreibt Valverde weiter.
Besonders aber die Schlussworte seines Statements werden vielen Landsleuten wohl in Erinnerung bleiben. „Ich weiß nicht, wie und wann, aber ich schwöre euch bei meinem Leben, dass ich diese Nationalmannschaft nicht verlassen werde, ohne sie an die Spitze zu bringen.“