Mit einem 7:1-Sieg hat Deutschland einen erfolgreichen Start in die Fußball-WM 2026 hingelegt. Während Nico Schlotterbeck zwischenzeitlich das 2:1 erzielt hatte, saß Verteidiger-Kollege Antonio Rüdiger bis zur 72. Spielminute nur auf der Bank. Gemeinsam mit seinen Kollegen durfte der gebürtige Berliner im Anschluss einen erfolgreichen Tag in Houston bejubeln.
Deutschland legte in Texas los wie die Feuerwehr: Felix Nmecha traf früh, ehe Curacao durch Livano Comenencia überraschend zum 1:1 ausglich. Danach zog das Team von Julian Nagelsmann das Tempo an – zur Pause stand es 3:1. Am Ende bejubelte Deutschland einen klaren 7:1-Kantersieg.
Rüdiger akzeptiert seine neue Rolle
Rüdiger, der auf 83 Länderspiele kommt, ist unter Nagelsmann nicht mehr gesetzt. Jonathan Tah und Schlotterbeck bilden das Gespann in der Abwehrzentrale.
Ist der Real-Star deshalb frustriert? Nach dem Spiel sendete er eine deutliche Botschaft: „Meine Rolle ist so – und ich akzeptiere und respektiere sie“, sagte er im Gespräch mit dem spanischen Ableger von DAZN. Dazu betonte er: „Am Ende ist das Wichtigste das Team“ – und seine Erfahrung könne helfen, „die Leute zu unterstützen“.
Thomas Müller lobt Rüdiger
Auch Thomas Müller, der die WM als Experte für MagentaTV begleitet, ist sich sicher, dass Rüdiger dem DFB-Team guttut. „Was ich wirklich super finde: Er identifiziert sich auch voll damit, dass er der Erste ist, der in die Innenverteidigung reinkommt“, sagte der Weltmeister von 2014.
Viel gab es für den Verteidiger von Real Madrid gegen Curacao nicht zu tun, das Spiel war zum Zeitpunkt seiner Einwechslung (Stand 5:1) bereits entschieden.