Nun also doch! Nach einer erneut aufgeflammten Debatte um die sinnvollste Position von Joshua Kimmich im DFB-Team hat Bundestrainer Julian Nagelsmann den Kapitän der deutschen Nationalmannschaft auf seine angestammte Sechser-Position gestellt.

Beim Stand von 1:1 im Sechzehntelfinale gegen Paraguay wechselte Nagelsmann in der 79. Minute Waldemar Anton für Aleksandar Pavlovic ein. Anton nahm in der Folge Kimmichs bisherige Rolle als Rechtsverteidiger ein, sodass der Kapitän selbst in die Zentrale auf die Sechs rücken konnte.

Joshua Kimmich rückt während des Spiels gegen Paraguay auf seine angestammte Sechser-Position
Joshua Kimmich rückt während des Spiels gegen Paraguay auf seine angestammte Sechser-PositionJoshua Kimmich rückt während des Spiels gegen Paraguay auf seine angestammte Sechser-Position© IMAGO/Kirchner-Media

Ob er eine Positionsänderung bei Kimmich plane, hatte Nagelsmann vor Anpfiff noch verneint. „Für dieses Spiel nicht, nein“, hatte der Bundestrainer im ZDF erklärt. Im Verlauf des Spiels gab es beim Bundestrainer offenbar ein Umdenken.

Nach einem Rückstand durch Paraguays Julio Enciso (42.) glich Kai Havertz für die DFB-Elf aus (54.). Mit einem 1:1-Remis nach 90 Minuten ging die Partie in die Verlängerung, in der Kimmich neben dem eingewechselten Leon Goretzka in der Zentrale spielt.

Die Entscheidung musste also im Elfmeterschießen her. Dort waren drei Fehlschüsse einfach zu viel. Und so schied Deutschland erstmals seit 64 Jahren in der ersten K.o.-Runde aus.