Das Fanbündnis „Unsere Kurve“ hat harsche Kritik an der am Donnerstag beginnenden Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko geäußert und das Turnier als „Paradebeispiel für Ausgrenzung und kommerzielle Vereinnahmung“ bezeichnet.

„Diese WM führt den Gedanken eines offenen Turniers für alle ad absurdum“, sagte Sprecher Thomas Kessen am Dienstag.

Das Fan-Bündnis "Unsere Kurve" übt scharfe Kritik an der WM in Nordamerika
Das Fan-Bündnis „Unsere Kurve“ übt scharfe Kritik an der WM in NordamerikaDas Fan-Bündnis „Unsere Kurve“ übt scharfe Kritik an der WM in Nordamerika© IMAGO/ZUMA Press Wire

Deutliche Kritik vor dem WM-Start

Der 1. Vorsitzende Jost Peter erklärte zudem: „Während die FIFA Fans und Aktiven das Recht auf freie Meinungsäußerung im Stadion systematisch beschneidet, nutzen die Regierungen der gastgebenden Länder die Bühne schamlos für geopolitische PR und nationalen Pathos. Diese Doppelmoral ist für uns unerträglich.“

Das Bündnis führte in seiner Erklärung mehrere Kritikpunkte auf: unter anderem politische Ausgrenzung durch Einreiseverbote und lokale Gesetzgebung bezüglich sexueller Orientierung oder politische Gesinnung.

Ebenso prangert „Unsere Kurve“ unter anderem die hohen Preise bei den Tickets und im Öffentlichen Nahverkehr sowie die großen Distanzen zwischen den Spielorten an.

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