Den Moment, in dem für den Iran eine Welt zusammenbrach, dürften viele Menschen in der Islamischen Republik schon gar nicht mehr mitbekommen haben.
Algerien und Österreich schoben sich den Ball hin und her und hatten sich wohl mit einem Remis zufrieden gegeben, ehe das Spiel in Kansas City nochmal eine aberwitzige Wendung nahm. Am Ende stand dennoch fest: Der Iran hat vergebens gezittert und die K.o.-Runde der Fußball-WM verpasst.
Iran rutscht unter den Strich
Durch das spektakuläre 3:3 (1:1) zwischen Algerien und Österreich im allerletzten Spiel der XXL-Vorrunde mit zwei Treffern in der Nachspielzeit landete der Iran in der Tabelle der Gruppendritten auf Rang neun, nur die besten acht schafften den Sprung ins Sechzehntelfinale. Einzig der Senegal schaffte es mit drei Punkten, aber eben einem positiven Torverhältnis in die nächste Runde.
Das iranische Team von Trainer Amir Ghalenoei hatte am Freitag (Ortszeit) zum Gruppenabschluss ein 1:1 gegen Ägypten geholt. Das dritte Remis und damit drei Punkte und eine ausgeglichene Tordifferenz reichten letztlich nicht. Auch Schottland und Südkorea hatten am Samstag (Ortszeit) vergeblich gehofft und müssen wie schon zuvor Uruguay die Heimreise antreten.