Dass ein Elfmeter in VAR-Zeiten minutenlang geprüft wird – daran hat man sich längst gewöhnt.
Was allerdings beim WM-Qualifikationsspiel zwischen Schweden und dem Kosovo in Stockholm vor sich ging, war rekordverdächtig.
Was war passiert?
In der 22. Minute hatte im Strafraum der Gäste ein Kopfball aus nächster Nähe den Arm von Florent Hadergjonaj berührt, ohne dass der Referee eine Reaktion gezeigt hätte.
Alexander Isak mit Traumtor
Erst zwei Minuten nach dieser Szene meldete sich der VAR – und Di Bello schaute sich die Szene noch einmal am Monitor an. Fünf quälend lange Minuten später, also insgesamt sieben Minuten nach der strittigen Szene, zeigte Schiedsrichter Marco Di Bello zugunsten der Gastgeber auf den Punkt – zum Entsetzen der Südosteuropäer.
Der Leipziger Emil Forsberg ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte zur 1:0-Führung für Schweden. (DATEN: Tabellen der WM-Qualifikation)
In der zweiten Hälfte machten die Skandinavier den Deckel auf die Partie. Zunächst war es Ex-BVB-Stürmer Alexander Isak, der mit einem Traumschlenzer aus 20 Metern auf 2:0 erhöhte, bevor der Mainzer Robin Quaison mit einem Solo für den 3:0-Endstand sorgte.