Darauf hätte Alexandra Popp wohl gut und gerne verzichten können. Nach dem Aus der deutschen Frauen-Nationalmannschaft bei der Fußball-WM in Australien und Neuseeland wurde die Wolfsburgerin zum „Player of the match“ gewählt – ein Titel, über den sie sich nicht ansatzweise freuen konnte.

Das Team um Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg kam im abschließenden Gruppenspiel gegen Südkorea nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus und verpasste den Einzug ins WM-Achtelfinale.

Den frühen Rückstand durch S.-H. Cho (6.) egalisierte Popp per Kopf kurz vor der Halbzeit (42.). Dazu erzielte sie einen Abseitstreffer und hatte weiteren gute Chancen im zweiten Abschnitt.

Popp gab sich keine Mühe, sich für das obligatorische Foto ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Stattdessen versteckte sie ihre Enttäuschung nicht und blickte mit Tränen in den Augen in die Kamera.

Havertz ebenfalls trauriger Preisträger

Ein ähnliches Schicksal ereilte Kai Havertz, der nach dem erneuten deutschen WM-Aus bei der Männer-Weltmeisterschaft in Katar 2022 ebenfalls zum „Man of the match“ gewählt wurde.

Die DFB-Elf siegte Anfang Dezember des vergangenen Jahres zwar 4:2 gegen Costa Rica, schied aber wegen des 2:1-Erfolgs Japans gegen Spanien erneut in der Vorrunde aus. Havertz traf damals doppelt.

Kai Havertz bei seiner Auszeichnung zum Spieler des Spiels gegen Costa Rica
Kai Havertz bei seiner Auszeichnung zum Spieler des Spiels gegen Costa RicaKai Havertz bei seiner Auszeichnung zum Spieler des Spiels gegen Costa Rica

Das Foto sorgte bei Twitter für große Belustigung. Ein User nannte Havertz „den deprimiertesten Man of the Match, den Sie je gesehen haben“. „Sein Gesicht sagt alles“, ergänzte ein weiterer.