Nach dem 1:1-Remis im EM-Test gegen Dänemark wachsen die Sorgenfalten von Bundestrainer Joachim Löw.
Grund dafür ist einerseits die wiederkehrende Abschlussschwäche der DFB-Elf – andererseits aber auch die Verletzungen der beiden BVB-Stars Mats Hummels und Emre Can. (Löw sieht „Licht und Schatten“)
Can, der eigentlich für die Stammelf vorgesehen war und von Florian Neuhaus vertreten wurde, musste kurzfristig wegen Problemen im Adduktorenbereich passen. Deshalb stand Can auch in Seefeld nicht auf dem Trainingsplatz, sondern arbeitete im Zelt.
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„Er hat sich gestern eine Verhärtung geholt“, sagte Löw nach dem Spiel. „Heute war es schon etwas besser. Das Risiko für einen Einsatz war zu hoch. Wenn etwas passiert, fällt er für das ganze Turnier aus.“ (Einzelkritik: Wer punktete und wer nicht)
Hummels kämpft sich durch
Bei Hummels zwickt dagegen seit Beginn des Trainingslagers das linke Knie. Der Rückkehrer, der seine Sache insgesamt gut machte, trug gegen die Dänen einen Verband, was er auch schon in den Übungseinheiten davor tat.
Gleich acht Spieler des FC Bayern haben es in den 26-Mann-Kader Jogi Löws geschafft. Der berühmte Bayern-Block – doch wer darf spielen und wer muss auf die Bank?
In der zweiten Halbzeit besprach Hummels mit Löw am Spielfeldrand die Situation – doch der Verteidiger blieb bis zum Schluss auf dem Platz. (Liveticker zum Nachlesen)
„Mats hatte Anfang des Trainingslagers ein paar Probleme mit der Patellasehne, das behindert ihn manchmal in Sprintsituationen“, erklärte der Bundestrainer. „Es ist aber nicht tragisch. Er hat das in der zweiten Halbzeit ein wenig gespürt. Nach einem Tag Pause ist das, denk ich, behoben.“ (NEWS: Alles zur EM)
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