Der FC Bayern bangt vor dem Finale im DFB-Pokal um Manuel Neuer. Ein Einsatz am Samstag gegen den VfB Stuttgart ist derzeit offen, wie Sportvorstand Max Eberl verriet.
„Wir hoffen, dass er am Samstag vielleicht im Tor stehen kann“, wird der Bayern-Boss im Rahmen der Münchner Meisterfeier von der Bild-Zeitung zitiert. Die Bayern hatten offiziell zuvor nur verkündet, dass Neuer an muskulären Problemen in der linken Wade leide und vorerst kürzer treten müsse.
„Die kleine Verletzung ist jetzt schade, weil nächste Woche das Pokalfinale ist. Wir haben noch Hoffnung!“, betonte Eberl: „Das ist das, was für uns zählt. Und Manu ist 40 Jahre, also den wird das nicht aus dem Gleichgewicht bringen.“
Neuer immer wieder von muskulären Problemen ausgebremst
Der Torhüter der Bayern laborierte in der kurz vor dem Abschluss stehenden Saison wiederholt an Muskelverletzungen: Er verpasste sieben Spiele – im März zwang ihn ein Muskelfaserriss in der nun wieder lädierten linken Wade zu einer gut dreiwöchigen Zwangspause.
Für Neuer geht es diesmal allerdings womöglich nicht nur um einen Einsatz im Pokalfinale. Einem Bericht von Sky zufolge soll der Routinier für die anstehende Weltmeisterschaft ins Tor der Nationalmannschaft zurückkehren. Bestätigt ist dies bisher nicht.
Vor einigen Tagen hatte Neuer seinen auslaufenden Vertrag beim FC Bayern um ein weiteres Jahr verlängert. Beim finalen Spiel gegen den 1. FC Köln (5:1) war er wegen leichter Beschwerden in der 60. Minute ausgewechselt worden.