Hans-Joachim Watzke hofft auf einen Wandel bei Borussia Dortmund. Der BVB-Boss wünscht sich „im besten Fall“ eine Abkehr vom aktuellen Geschäftsmodell als Verkäuferklub. Dies teilte der 64-Jährige in einem Interview mit der As mit.
„Wie in so vielen Fällen ist Geld die Lösung“, sagte Watzke. Wolle man einen begehrten Spieler halten, habe man „keine andere Wahl, als sein Gehalt zu vervierfachen. Aber was passiert? Dass man es für alle deutlich erhöhen muss, weil es sonst in der Umkleidekabine zu Unruhen kommt. Daher die Verkäufe.“
- Spielplan der Champions League
- Ergebnisse der Champions League
- Liveticker zur Champions League
- Alle Teams der Champions League
Hochtalentierte Spieler wie Mario Götze, Jude Bellingham und Erling Haaland zu halten, sei in der Vergangenheit nicht möglich gewesen, fügte Watzke an: „Aber vielleicht ist es morgen möglich.“
Watzke riet Bellingham zu Real
Mit Bellingham trifft Dortmund am Samstag im Finale der Champions League gegen Real Madrid auf einen der Spieler, die für viel Geld abgegeben wurden – übrigens für mehr als die kolportierten 103 Millionen Euro, die ursprünglich als Ablöse verkündet worden waren.
„Deutlich mehr“, meinte Watzke dazu nun vielsagend. Wie SPORT1 schon bei dem Deal vor knapp einem Jahr berichtet hatte, könnte die Summe dank variabler Bonuszahlungen auf bis zu 133,9 Millionen Euro steigen.
Harte Verhandlungen seien es nicht gewesen, meinte der BVB-Geschäftsführer weiter zum Thema: „Ich habe Jude immer geraten, dass er, wenn er überzeugt ist, zu einem anderen Verein wechseln zu wollen, einen Wechsel zu Real Madrid in Betracht ziehen sollte. Und er hat auf mich gehört. Schließlich ist es der größte Verein der Welt.“