Über die enge Taktung der Pflichtspiele von Teams aus der Premier League, die international vertreten sind, wurde bereits viel geschrieben und gesprochen.

Für Liverpools Trainer Jürgen Klopp bleibt es aber weiterhin ein Aufregerthema. Der LFC muss nach dem 2:0-Sieg über den FC Villarreal im Hinspiel des Champions-League-Halbfinals bereits am Samstag um 12.30 Uhr bei Newcastle United antreten. Klopp bezeichnete den Termin als „Drecksanstoßzeit“. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Champions League)

Er regte sich Mittwochabend mächtig auf, sagte im Interview bei DAZN: „Wenn ich die Kollegen von BT Sports hier sitzen sehe und wie sie da reden: ‚Und am Samstag um 12.30 Uhr Newcastle gegen Liverpool‘, könnte ich gerade ins Studio gehen und ihnen allen eine schmieren.“

Rechteinhaber entscheidet mit

Für ihn sei es verrückt, dass sie in nicht mehr allzu langer Zeit nach Newcastle fahren müssen. „Und zwei Tage später müssen wir schon wieder nach Villarreal“, da könne er aufgrund des eng getakteten Zeitplan nicht über irgendwelche Titel nachdenken.

Klopp regte sich nicht das erste Mal über über die Ansetzungen und Anstoßzeiten auf. BT Sports entscheidet als Rechteinhaber der Premier League bei den Terminierungen mit.

Liverpools Trainer riet in der Vergangenheit dazu, die TV-Verträge sollten der Realität angepasst werden und betonte, die Fernsehanstalten müssten darüber reden.

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