Das neue Auswärtstrikot des FC Schalke 04 hatte bei seiner Vorstellung schon für Furore gesorgt. Der weiße Retro-Stil stieß auf Begeisterung bei den Fans, die sich auch beim Verkaufsstart widerspiegelte.

„Was da letzte Woche passiert ist, war im positiven Sinne total irre“, sagte Schalkes Vorstandsvorsitzender Matthias Tillmann bei Sky und bestätigte den Verkauf von 40.000 Exemplaren innerhalb von nur zweieinhalb Stunden. Die Kritik, dass das Jersey so schnell vergriffen war, wies Tillmann zurück.

Schalk-Trainer Miron Muslic trug das neue Trikot bereits beim Testspiel gegen Atalanta Bergamo
Schalk-Trainer Miron Muslic trug das neue Trikot bereits beim Testspiel gegen Atalanta BergamoSchalk-Trainer Miron Muslic trug das neue Trikot bereits beim Testspiel gegen Atalanta Bergamo© IMAGO/DeFodi Images

Schalke-Boss über Trikot-Hype: „Das ist verrückt“

„Ich weiß nicht, wie viele Klubs das schon mal gemacht haben oder geschafft haben. Sowas kannst du nicht planen, das ist schon verrückt“, ergänzte der 42-Jährige.

Selbst Ausrüster Adidas habe sich überrascht gezeigt. Tillmann zitierte einen Mitarbeiter des Sportartikelherstellers, der ihm gesagt habe: „Du bist Chef des beklopptesten Klubs in Europa.“

Zum ersten Mal in ihrer langen Geschichte mussten die Schalker mehr Auswärtstrikots als Heimtrikots liefern lassen. Und wie es aussieht werden noch viel mehr folgen müssen. Wer vergangene Woche nicht schnell genug reagieren konnte, hat noch die Chance bis nächsten Donnerstag (13. August) ein Trikot im Fanshop vorzubestellen.

Schalke-Boss rechnet mit weiteren Rekordzahlen

Tillmann geht von weiteren Rekordzahlen aus. Laut dem gebürtigen Düsseldorfer ist die Zahl der Nachbestellungen jetzt schon im fünfstelligen Bereich. Wenn das so weitergeht wird Schalke 04, in diesem Sommer mehr Trikotverkäufe verzeichnen, „als in den vergangenen zehn Jahren“ zusammen.

Aufgrund der Komplexität des Produktionsprozesses werden die Fans aber wohl mindestens vier Monate auf die Trikots warten müssen. Der Schalke-Boss versicherte jedoch, dass die Nachfrage auch in Zukunft nicht vernachlässigt werden soll. Weitere Verkaufsphasen soll es im Winter geben.