Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß war für Kathleen Krüger auf ihrem Weg an die Spitze des Hamburger SV ein entscheidender Ratgeber.
„Natürlich habe ich mit Uli Hoeneß darüber gesprochen. Er hat mich damals bei den Bayern eingestellt, ist ein ganz wichtiger Wegbegleiter für mich“, sagte Krüger laut kicker im HSV-Trainingslager im österreichischen Längenfeld.
Krüger war 17 Jahre beim FC Bayern
Hoeneß habe ihr den Job als Vorständin beim norddeutschen Traditionsklub ausdrücklich empfohlen, ergänzte Krüger: „Er hat gesagt, wenn ich die Chance erhalte, dann soll ich sie ergreifen.“
Die 41-Jährige war bei den Bayern nach ihrer Fußball-Karriere als Funktionärin eingestiegen und hatte für den Rekordmeister 17 Jahre gearbeitet. Am 1. Juli war Krüger beim HSV als Sportvorständin offiziell vorgestellt worden.
Bundesliga: Der HSV will sich etablieren
„Wir wollen den HSV sportlich weiterentwickeln. Das ist die größte Säule und meine Aufgabe“, betonte Krüger, Nachfolgerin von Stefan Kuntz. Gemeinsam zu agieren, führte sie aus, sei die Basis für erfolgreiches Arbeiten in den kommenden Jahren.
Nach dem Klassenerhalt in der Vorsaison gehe es nun darum, sich „weiter in der ersten Liga zu etablieren. Aber wir sind mutig, ambitioniert und leidenschaftlich. Wir wollen nicht verwalten, sondern entwickeln.“