Im Anschluss an das 2:2 von Eintracht Frankfurt gegen den VfB Stuttgart zum Abschluss der Bundesliga-Saison hat SGE-Stürmer Jonathan Burkardt mit deutlichen Worten abgerechnet. Auch Noch-Trainer Albert Riera bekam kritische Töne ab.
„Das System, was der Trainer versucht hat spielen zu lassen, hat nicht zur Eintracht gepasst. Die Mannschaft hat es aber auch nicht richtig ausgefüllt. Die Mannschaft hat an erster Stelle versagt“, sagte Burkardt in der ARD.
Burkardt: „Sehr, sehr enttäuscht“
Er fügte hinzu: „Und der Trainer hat auch nicht das herausgeholt, was er sich gewünscht hat. Somit sind wir alle in einem Boot. Wir sind sehr, sehr enttäuscht nach dieser schlechten Saison. Wir sind auch verdient nicht europäisch. Das wird auf jeden Fall noch ein paar Tage weh tun.“
In der vergangenen Woche war Burkardt zu einer Geldstrafe verurteilt worden, weil er bei der 2:3-Niederlage in Dortmund den Trainer beleidigt hatte. Der 25-Jährige erklärte nun, er „habe einen Fehler gemacht letzte Woche nach meinem Jubel. Dafür wurde ich bestraft. Das ist absolut in Ordnung und für mich abgehakt“.
Wie schon beim BVB traf Burkardt auch gegen den VfB. Zwei Elfmeter retteten den Hessen am Samstag einen Punkt, der aber nicht reichte, um sich für einen europäischen Wettbewerb zu qualifizieren.
Am Ende wurde Frankfurt Achter, auch weil das Team 65 Gegentore kassierte. Nur Absteiger Heidenheim (72) und Relegationsteilnehmer VfL Wolfsburg (69) mussten mehr Treffer hinnehmen.
„Es muss viel verändert werden“
Daher forderte Burkardt: „Es muss viel verändert werden an der Mannschaft. Auch die Führungsspieler haben ihren Job nicht gut genug gemacht. Dazu zähle ich mich auch dazu.“
Der Stürmer gab zu: „Wenn man so eine schlechte Saison spielt, dann hat das Team keine Einheit gebildet. Ich weiß nicht, ob es personelle Veränderungen braucht. Um die Mannschaft herum gibt es auch viele Dinge, die verändert werden müssen.“