Youssoufa Moukoko trauert nach dem bitteren Remis von Borussia Dortmund beim VfL Bochum zwei großen Chancen hinterher.
Der Youngster des BVB hätte nicht nur gerne, wie so viele seiner Teamkollegen, einen Elfmeter gehabt, als Karim Adeyemi in der 65. Minute von den Beinen geholt worden war. Er hätte auch nur allzu gerne selbst getroffen, rund zehn Minuten später.
„Ich habe so viel Druck in die Beine bekommen, da hätte ich mit rechts schießen müssen“, sagte Moukoko beim Vereinskanal der Borussia zu seiner besten Tormöglichkeit – er war aus kurzer Distanz an Bochums Torhüter Manuel Riemann gescheitert. „Am Ende willst du unbedingt das Tor erzielen,“ meinte Moukoko, der sein Team zuletzt gegen Union Berlin als Joker zum Sieg geführt hatte.
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nCAPTION: VfL Bochum – Borussia Dortmund (1:1): Tore und Highlights I 1. Bundesliga
nDESCRIPTION: Der BVB lässt beim kleinen Revierderby Punkte liegen. Der VfL trifft sehenswert, doch im Fokus steht Schiedsrichter Sascha Stegemann.
Diesmal konnte er sich nicht zum Helden machen. Es blieb beim 1:1, das den BVB die Tabellenspitze der Bundesliga kostete. Im Mittelpunkt stand natürlich die Entscheidung von Schiedsrichter Sascha Stegemann, der zuvor Adeyemi einen fälligen Elfmeterpfiff verweigert hatte.
Moukoko: „Wir lassen uns nicht aufhalten“
„Wenn ich meine Meinung dazu sage, werde ich gesperrt“, sagt der 18-Jährige. weiter: „Das ist ein ganz klarer Elfmeter.“ Stegemann selbst hatte die Fehlentscheidung im STAHLWERK Doppelpass auf SPORT1 zugegeben.
Dortmund liegt nach dem 30. Spieltag wieder einen Punkt hinter Spitzenreiter Bayern.
Ans Aufgeben denkt Moukoko trotzdem noch lange nicht. „Wir lassen uns von keinem Gegner, von keinem Schiedsrichter, von keiner Krankheit aufhalten. Wir glauben daran, wir sind fest davon überzeugt. Wir werden alles versuchen, den Druck hochzuhalten.“
Er glaube immer noch an den Gewinn der Meisterschaft.