Es lief die 19. Minute im Eröffnungsspiel der Bundesliga-Saison 2006/07 zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund, da kam es zu einem verhängnisvollen Zweikampf im Mittelfeld.

Die Protagonisten: Hasan Salihamidzic und Sebastian Kehl – schon damals für Bayern, bzw. BVB unterwegs.

Der Münchner Mittelfeldspieler grätschte mit offener Sohle in den Dortmunder Nationalspieler rein und verletzte ihn schwer. Eine acht Zentimeter lange Risswunde klaffte an Kehl linkem Knie.

Kehl fällt nach Salihamidzic-Foul lange aus

Für den heutigen Sportdirektor der Schwarzgelben hatte das grobe Foul ernste Konsequenzen. Insgesamt eineinhalb Jahre fiel Kehl aus, weil es nach der Operation zu Komplikationen kam.

Er habe „ein Zeichen setzen wollen“, sagte Salihamidzic, der nicht einmal Gelb kassierte, nach dem Spiel – und entschuldigte sich tags darauf telefonisch beim heutigen Bayern-Sportvorstand.

Dennoch sorgte die Szene laut Süddeutscher Zeitung bis zum heutigen Zeitpunkt dafür, dass die beiden Kontrahenten sich „nicht besonders mögen“.

Knapp 18 Jahre später kann es Sebastian Kehl seinem Kollegen nun in gewisser Weise „heimzahlen“, wenn der BVB den Bayern die Meisterschaft wegschnappt.