Bundesliga-Schiedsrichter Daniel Schlager hat die Vorwürfe von Trainer Julian Nagelsmann nach dem Spitzenspiel zwischen dem FC Bayern und Borussia Mönchengladbach zurückgewiesen.

Der Bayern-Coach hatte moniert, dass Schlager beim 1:1 in der Allianz Arena am Samstag „einfach bei jeder 50:50-Entscheidung alles für Gladbach entschieden hat.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Schlager erwiderte beim Kicker: „Das sehe ich nicht so.“ Der 32-Jährige erklärte zwar, dass alle Szenen nach dem Spiel noch einmal analysiert werden, auf dem Platz habe er mit seinem Team aber nicht das Gefühl gehabt, „dass wir einseitig gewesen wären“.

50:50-Zweikämpfe gebe es immer, aber „wir waren heute sehr gradlinig“. Generell hatte der Unparteiische eine eher großzügige Linie verfolgt: „Es war ein Spitzenspiel“, da könne man auch mal etwas mehr laufen lassen. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Umgang mit Leroy Sané irritiert Nagelsmann

Bei Nagelsmann und Co. waren dennoch mehrere Szenen negativ hängen geblieben. Unter anderem ein klares Foulspiel an Leroy Sané, das ungeahndet blieb – und nach dem der Nationalspieler die Gelbe Karte sah, weil er sich vehement über den ausgebliebenen Pfiff beschwert hatte. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Für Irritationen sorgte auch eine Verwarnung von Joshua Kimmich, die dessen Teamkollege Lucas Hernández in den Sozialen Medien nach dem Spiel erheiterte.

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