Der frühere BVB-Profi Kevin Großkreutz wünscht sich, dass Bundesligist Borussia Dortmund das Image als „Durchlauferhitzer“ für junge Profifußballer ablegt. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)
„Wir müssen wieder mehr sein als ein Sprungbrett für Spieler, die nur zwei Jahre bleiben wollen“, sagte der Ex-Weltmeister in der ran Bundesliga-Webshow am Montag.
Der 33-Jährige, der seine Profikarriere beendet hat, forderte angesichts der enttäuschenden Saison einen Umbruch im Team von Marco Rose.
„Ich hoffe, dass mein Freund Sebastian Kehl (ab Sommer Sportdirektor des BVB, Anm. d. Red.) einen guten Job macht. Ich würde schon gerne so vier, fünf Neuzugänge sehen“, sagte Großkreutz und forderte „Typen auf dem Platz, möglicherweise auch zwei, drei Spieler aus der eigenen Jugend“.
Marco Reus und Mats Hummels, deren Verträge im Sommer 2023 auslaufen, müssen nach Ansicht Großkreutz‘ bleiben: „Sie wissen, wie Dortmund spielt und wie die Menschen hier ticken.“
Zum Wechsel-Poker um Erling Haaland hat er indes auch eine klare Meinung: „Ich hoffe nicht, dass er zum FC Bayern geht, denn ich finde ihn auch als Typen überragend.“
Dass er bei Dortmund bleibe, „wird schwierig. Wenn er schon geht, dann hoffentlich ins Ausland. Persönlich finde ich, dass er nicht zu Manchester City passt, eher zu Liverpool mit dem Klopp-Fußball“, erklärte Großkreutz.
Und Robert Lewandowski? Anstelle der Bayern würde der Ex-VfB-Profi „sofort verlängern, es gibt keinen besseren Stürmer auf dem Markt“.