Nach dem bitteren Ausscheiden im Champions-League-Viertelfinale gegen den FC Villarreal hatte Oliver Kahn für Kritik gesorgt, nachdem er feststellte, man werde dadurch „nicht in Tränen ausbrechen“.

Im STAHLWERK Doppelpass bei SPORT1 stellte der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern nun klar, dass ihn die Pleite sehr wohl „angekotzt“ habe.

Kahn gab zu, dass die Münchner im Hinspiel auf dem falschen Fuß erwischt wurden. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

„Wir waren überrascht über die Qualität, mit der Villarreal aufgetreten ist, wie sie hinten herausgespielt haben“, sagte Kahn: „Wir sind davon ausgegangen, dass sie eher mit langen Bällen agieren werden. Sie haben dann hinten herausgespielt, das war vom Allerfeinsten.“

„Dann kann man nicht überrascht sein…“

Dabei hatte sich schon im Achtelfinale angedeutet, dass die Bayern auf ein Team treffen würden, das sehr wohl taktisch und spielerisch eine Menge draufhatte. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

„Sie haben in Turin 3:0 gewonnen. Normalerweise sollte man davon ausgehen, dass man diese Mannschaft nicht mehr unterschätzt“, sagte Kahn.

Dass es offenbar trotzdem passierte, kann Guido Buchwald nicht begreifen. „Im Hinspiel war man überrascht, wie spielerisch gut Villarreal gespielt hat“, sagte der Weltmeister von 1990.

Er stellte klar: „Sie haben Juventus rausgeschossen und sehr gut gespielt. Dann kann man nicht in Villarreal überrascht sein, wie gut die Mannschaft spielt. Da hat man es verloren.“

Oliver Kahn spricht im STAHLWERK Doppelpass über seine Rolle als Vorstandschef beim FC Bayern und seinen Wandel vom Titan zum Geschäftsmann.

Oliver Kahn spricht im STAHLWERK Doppelpass über seine Rolle als Vorstandschef beim FC Bayern und seinen Wandel vom Titan zum Geschäftsmann.

Insgesamt seien die Bayern durch das frühe Champions-League-Aus nicht aus allen Wolken gefallen, sagte Kahn. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

„Natürlich haben wir immer die größten Ansprüche und wollen mindestens ins Halbfinale der Champions League kommen, diese am besten gewinnen“, sagte er: „Aber in der Champions League spielen viele Dinge eine Rolle, sie zu gewinnen ist nicht planbar, weil zu viele Dinge passieren können.“

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