Bayern München bleibt in finanziell schwierigen Pandemie-Zeiten ein Käuferverein und soll laut Präsident Herbert Hainer auch künftig nicht gezwungen sein, sich aus wirtschaftlichen Gründen von Stars zu trennen. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)
„Der FC Bayern hat seine Rolle auf der internationalen Bühne längst gefunden – und interpretiert sie seit Jahrzehnten absolut perfekt“, sagte Hainer dem Münchner Merkur/tz.
„Wir stehen sportlich wie wirtschaftlich weiterhin hervorragend da“, betonte der Präsident des deutschen Rekordmeisters, „während sich viele andere Vereine aktuell neu ausrichten müssen. Und wir sind selbstbewusst genug, um sagen zu können, dass wir auch in der Zukunft so stark sein werden, Anfragen mit einem Nein zu beantworten.“
Zuletzt hatte der FCB mehrere Spieler ziehen lassen, David Alaba und Jerome Boateng waren in der vergangen Saison aber ablösefrei gewechselt. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)
Nagelsmann erklärt neue Strategie
Ende Februar hatte zudem ein Bericht des Kicker über einen vermeintlichen Strategiewechsel des FCB für Aufsehen gesorgt. Der Bayern werde in Zukunft häufiger Spieler verkaufen, hieß es darin.
„Das sind mehrere Faktoren, die es für unsere Chefetage notwendig machen, über gewisse Dinge nachzudenken“, hatte daraufhin Trainer Julian Nagelsmann erklärt. „Gemeint ist, dass man in den nächsten Jahren nicht immer in der Lage ist, bei einem 27-jährigen, fertigen Profi, der vielleicht auch ein Angebot von Paris, ManCity oder Chelsea hat, mitzubieten.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)
Man wolle „lieber diesen schon sehr guten 21- oder 22-Jährigen holen, der von seiner Gier und Qualität her in der Lage ist, mit Bayern alles zu gewinnen.“
In dieses Schema fallen auch Spieler wie Noussair Mazraou und Ryan Gravenberch, die bei Ajax Amsterdam für Furore sorgen. Für beide hat der Rekordmeister jüngst Angebote abgegeben.
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mit Sport-Informations-Dienst