Der VfB Stuttgart taumelt dem Abstieg immer weiter entgegen. Seit mittlerweile sechs Spielen sind die Schwaben in der Liga sieglos und stehen als Tabellensiebzehnter auf einem direkten Abstiegsplatz.

Die bittere 2:3-Heimpleite gegen Eintracht Frankfurt ließ das ohnehin schon geringe Selbstvertrauen der Stuttgarter noch weiter sinken und sorgte für Frust bei den Anhängern.

Nichtdestotrotz hält VfB-Sportdirektor Sven Mislintat weiterhin große Stücke auf Trainer Pellegrino Matarazzo – und sprach dem Coach sogar eine Jobgarantie aus.

Mislintat spricht Matarazzo Vertrauen aus

„Wir werden genauso weitermachen, auch in der Konstellation. Mit Rino, mit seiner Qualität, mit dem Trainerteam. Weil wir wissen, wer wir sind. Vielleicht weiß das nicht jeder um uns herum. Aber wir wissen, wer wir sind, woher wir kommen und was unsere Aufgabe ist“, erklärte Mislintat in einer Presserunde.

Auf die explizite Frage, ob der VfB auch mit Matarazzo in die zweite Liga gehen würde, stellte Mislintat klar: „Ja, ganz klar. Das haben wir mehrfach gesagt“.

„Rino ist mit der wichtigste Teil dieses Klubs, der überhaupt diesen Weg ermöglicht. Wenn ich einen Trainer habe, der diesem Klub geholfen hat, aus Borna Sosa und Nico Gonzalez 25-Millionen-Euro-Spieler zu machen(…), dann fange ich jetzt nicht an, diesem Trainer das Vertrauen zu entziehen.“

Mislintat sieht positiven Aspekt in Abstiegskampf

Auch Mislintat selbst würde laut eigener Aussage in jedem Fall mit den Schwaben den Gang in Liga zwei antreten. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

„Jetzt zeigt sich, ob wir uns nur eine Kontinuität wünschen oder ob wir sie auch leben“, fand Stuttgarts Sportdirektor klare Worte.

Dem knallharten Abstiegskampf konnte der gebürtige Dortmunder sogar einen positiven Aspekt abgewinnen.

„Ich bin fast froh drum, dass wir mal in dieser Situation sind. Jetzt geht es darum: Bestätigen wir das oder nicht? Jetzt! Und nicht am Spieltag 34.“

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