Max Kruse vom VfL Wolfsburg fällt nicht nur durch seine hervorragenden Leistungen auf dem Platz, sondern oft auch durch seinen extravaganten Lebensstil neben dem Platz auf.

Kruse erklärte zuletzt sogar selbst, dass er auch deswegen zum VfL Wolfsburg zurückkehrte, um noch mehr Geld zu verdienen.

Der 33-Jährige ist alles andere als ein Durchschnittsprofi und kommt mit seinem Verhalten offenbar auch bei vielen Mitspielern gut an. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

„Du brauchst immer Jungs wie ihn, die etwas verrückt sind und immer gute Laune haben, auch wenn es im Winter mal gefühlt 16 Wochen keinen Sonnenschein gibt“, erinnert sich Kruses Ex-Teamkollege Christopher Lenz im Gespräch mit der Sport Bild.

Kruse verschlang etliche Nutella-Brötchen

Für Lenz, der wie Kruse mittlerweile nicht mehr bei Union Berlin spielt, nachdem er im Sommer ablösefrei zu Eintracht Frankfurt gewechselt war, seien extrovertierte Spieler wie Kruse extrem wichtig, um die Teamkollegen auch in schweren Phasen mitzureißen.

„Wenn alle gleich wären, wäre es in der Kabine sehr langweilig, und es würde sich kein Teamgeist entwickeln“, merkt Lenz an.

Auch an einen verrückten gemeinsamen Moment mit Kruse erinnert sich Lenz gerne zurück. „Das war vergangene Saison vor dem 3:1-Sieg in Hoffenheim, als er sich beim Mittagessen gefühlt Millionen Nutella-Brötchen reingehauen hat. Mit dem Bauch würde kein anderer Spieler überhaupt zwei Kilometer laufen können.“

Kruse erzielte im besagten Spiel ein Tor selbst und bereitete die anderen beiden Treffer vor. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Lenz versteht Kruse-Wechsel

Mit Kruse sei es nie langweilig gewesen. „Das sind Erinnerungen, die bleiben. Er sagte am Essenstisch mit einem Augenzwinkern noch zu den jungen Spielern: ‚Guckt euch das bloß nicht bei mir ab. Was ich kann, kann nicht jeder‘“, erinnert sich Lenz: „Max ist auf jeden Fall extrovertierter. Den kannst du nicht formen, so wie du vielleicht 80, 90 Prozent der Spieler formen kannst.“

Für den Wechsel seines ehemaligen Teamkollegen zeigte Lenz Verständnis. „Für mich war es überraschend, aber für ihn war es wahrscheinlich das Beste, was er machen konnte. Max ist keine 23 mehr, da verstehe ich ihn, wenn er noch einen großen Vertrag unterschreibt.“

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